Im September 1978 entflammt die Revolution im Iran. Der Generalstreik lähmt die Wirtschaft. Islamistische und „marxistische“ Guerillabewegungen greifen die Unterdrückungskräfte an. Soldaten übergeben ihre Waffen an die Bevölkerung. Arbeiterräte beginnen sich zu bilden. Im Januar 1979 flieht Schah Mohammad Reza, Armee und Polizei zerfallen. Die imperialistische Bourgeoisie sucht nach einer Lösung. In der weltweiten Arbeiter*innenbewegung unterstützt der alte Reformismus (Sozialdemokraten, Labour, Sozialisten) den „demokratischen“ Flügel der Bourgeoisie, die MLI und die FN, während sich der stalinistische Neoreformismus dem schiitischen Klerus unter der Führung von Khomeini anschließt. Khomeini stützt auf die Überreste des repressiven Apparats der Monarchie und auf klerikal-faschistische Banden (deklassierte Stadtbewohner, Studenten aus den Ausbeuterklassen) und führt ab Februar 1979 eine gewaltsame Konterrevolution gegen Frauen, nationale Minderheiten, Streikende usw. durch. 1988 liquidierte er Tausende von revolutionären Gefangenen und nutzte dabei den vom Irak ausgelösten Krieg. Der hohe Klerus hat sich über steuerbefreite „Stiftungen” in den Kapitalismus integriert. Nur die Arbeiter*innenklasse ist in der Lage, den Völkern des Iran und der gesamten Region einen progressiven Ausweg zu bieten. Dazu braucht sie eine Partei, die frei von jeglichen Illusionen gegenüber der klerikalen Reaktion, der Monarchie oder dem westlichen, russischen oder chinesischen Imperialismus ist, eine Partei vom bolschewistischen Typs. Montag, 9. März 2026, 19:00 Uhr WUK, AKN-Raum, Gebäude F, Währingerstraße 59, 1090 Wien (erreichbar mit den Straßenbahnlinien 37, 38, 40, 41, 42 ab Schottentor und U6 Währinger Straße/Volksoper)
Termin Informationen:
Roter Tisch der Gruppe KLASSENKAMPF Iran: Nicht Ayatollahs, nicht Shah, nicht imperialistische Kolonie – die Macht den Shoras und Komitees der Arbeiter*innen und Werktätigen! Für eine Arbeiter*innen und Bauernregierung!

Termine und Veranstaltungen
Mo.
09
März
2026



