Termine und Veranstaltungen

  • Do.
    08
    Jan.
    2026
    17:00 UhrPrinz-Eugen-Straße 80, 1040 Wien

    Nutzen wir jede Gelegenheit, um unsere Klassensolidarität mit Venezuela zu zeigen! Nieder mit dem Imperialismus! Selbstorganisation der Lohnabhängigen! Die Waffen in die Hände der Arbeiter*innen! Nur eine Arbeiter*innen -und Bauernregierung kann den Imperialismus schlagen!

  • Sa.
    17
    Jan.
    2026
  • Mo.
    09
    Feb.
    2026
    18:30FAKTOry, Universitätsstraße 9, 1010 Wien

    Österreich 1933/34 – Eine politische Zäsur im europäischen Kontext

    Buchpräsentation mit den Herausgebern, anschließend Diskussion
    Moderation: Bündnis 12. Februar

    Montag 9. Februar 2026, 18:30,
    FAKTory, Universitätsstraße 9, 1010

    Werner Anzenberger, Heimo Halbrainer, Hans-Peter Weingand (Hg.)
    Österreich 1933/34 – Eine politische Zäsur im europäischen Kontext
    Geb. 164 Seiten (ISBN Nr. 978-3-903425-34-7) CLIO Verlag, Graz 2025

    Über 90 Jahre ist es her, dass die autoritäre Revolution – die systematische Aushöhlung von Demokratie und Rechtsstaat durch rechtsextreme politische Kräfte – in der Errichtung der austrofaschistischen Diktatur 1933/34 einen ersten Höhepunkt fand. Der Aufstand von Teilen der Arbeiterschaft gegen diesen Putsch auf Raten im Februar 1934 scheiterte bereits nach wenigen Tagen.

    Im Februar 2024 fand dazu in Graz ein wissenschaftliches Symposium statt, bei dem neue Perspektiven auf diese, kontrovers diskutierten Entwicklungen und Ereignisse von Werner Anzenberger, Dieter A. Binder, Heimo Halbrainer, Carlo Moos, Ilse Reiter-Zatloukal, Karin M. Schmidlechner, Ute Sonnleitner, Hans-Peter Weingand und Florian Wenninger präsentiert wurden.

    DER TERMIN FÄLLT MIT UNSEREM MONATLICHEN ROTEN TISCH ZUSAMMEN. WIR RUFEN ALLE INTERESSIERTEN AM ROTEN TISCH AUF, ZUR VERANSTALTUNG IN DIE FAKTORY ZU KOMMEN!

  • Do.
    12
    Feb.
    2026
    18:00 UhrKardinal-Nagl-Platz, 1030 Wien

    Am 12. Februar 1934 schritten die konsequenten Teile der Arbeiter*innenklasse zum bewaffneten Kampf gegen den Dollfuß-Faschismus. In fast ganz Österreich stellten sich Arbeiter*innen mit der Waffe in der Hand der Errichtung der faschistischen Diktatur entgegen. Dieses bedeutende Kapitel der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung ist nach wie vor ein Tabuthema. Tatsächlich ist dieser Kampf ein Grund stolz zu sein auf jene, die versucht haben die faschistische Welle über Europa zu brechen.

    Zum ersten Mal seit der Machtübernahme der Faschist*innen in Italien, Deutschland und Österreich erhoben sich Arbeiter*innen von 12.–16. Februar 1934 bewaffnet gegen den Faschismus. Sie beschlossen, sich gegen die Angriffe auf ihre Rechte und Strukturen zu wehren und einen Aufstand gegen die Bedrohung durch die faschistische Diktatur zu wagen. Damit war dieser Widerstandskampf ein wichtiges Ereignis, nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa.

    Der Aufstand, welcher entgegen den abwiegelnden Vorgaben der SP-Führung stattfand, blieb isoliert und chancenlos. Ohne Unterstützung durch einen Generalstreik und ohne Massenaktivitäten unterlagen die Februarkämpfer*innen der austrofaschistischen Front aus Polizei, Bundesheer und Heimwehren. Hunderte starben in den Kämpfen, weitere wurden nach einer standrechtlichen Verurteilung durch die austrofaschistische Justiz ermordet.

    Der Tag des Aufstands gegen den Austrofaschismus ist Gelegenheit zur Aufarbeitung der antisemitischen und faschistischen Wurzeln der ÖVP, sowie der Auswirkungen des Austrofaschismus auf die heutige politische Landschaft. Dieser Feiertag soll zu einer Erinnerungskultur beitragen, die auf den österreichischen Faschismus und seine Verbrechen verweist und das antifaschistische Bewusstsein in der Gesellschaft stärkt. Es braucht eine breite gesellschaftliche Verankerung des positiven Bezugs zu diesem antifaschistischen Kampf!

    Es ist hoch an der Zeit, ein klares Bekenntnis zum Aufstand der entschlossensten Teile der Arbeiter*innenklasse in Österreich abzulegen. Deswegen sagen wir:

    Der 12. Februar muss als „Tag des Aufstands gegen den Austrofaschismus“ ein gesetzlicher Feiertag werden!

    Deswegen gehen wir am 12. Februar auf die Straße.

    Für uns heißt gedenken kämpfen: Heute wie damals: Dem Faschismus entgegentreten!

  • Sa.
    14
    Feb.
    2026
    18:00 UhrPankahyttn, Johnstraße 45, 1150 Wien

    Ein literarisches Gedenken an den Arbeiter*innenaufstand vom 12. Februar 1934.

    Der Schriftsteller Paul Ferstl liest Auszüge aus seinem demnächst erscheinenden Roman "Rostrot", der unter anderem  den Februar 1934 in der Steiermark behandelt; die Schauspielerin Doris Dornetshuber liest Auszüge aus Anna Seghers 1935 erschienenem Roman "Der Weg durch den Februar". In Form einer Audioeinspielung präsentieren wir zwei Gedichte von Eich Weinert, gesprochen vom vor kurzen verstorbenen Burgschauspieler Robert Reinagl, der für uns diese Rezotation aufgezeichnet hat.

    Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

  • Mo.
    02
    März
    2026
    18:30Schottentor, 1010 Wien

    Weder Ayatollas noch Shah noch imperialistische Kolonie! Arbeiter*innen- und Bauernregierung im Iran!

  • 19:00WUK, AKN-Raum, Gebäude F, Währingerstraße 59, 1090 Wien

    An jedem 2. Montag im Monat veranstalten wir offene Diskussionstreffen unter dem Namen "Der Rote Tisch". Nach einigen Terminkollissionen bleiben wir bei diesem "Jour Fixe" (wir haben in der letzten Ausgabe unserer Zeitung versehentlich eine Verlegung auf Mittwoch angekündigt, das ist mittlerweile hinfällig).

    Wir werden in den nächsten Tagen des Thema unseres nächsten "ROTEN TISCHS" bekanntgeben!

  • Sa.
    11
    Apr.
    2026
    13:00Mariahilferstraße 22-24 (Bundesheershop), 1070

    Kundgebung gegen Militarisierung und Krieg

    Samstag 11.4., 13-15h, Mariahilferstraße 22-24 (vor dem Bundesheershop)

    Die EU bereitet unter dem Schlagwort „Readiness 2030“ die kommenden Kriege vor. Auch die österreichische Regierung verfolgt diese Politik der Kriegstreiberei und Aufrüstung. Milliarden werden in Waffen, Kriegsgeräte und Propaganda gesteckt.

    Bundesheer raus aus den Schulen!
    Junge Menschen sollen bereits in der Schule zu kriegstauglichem Kanonenfutter „ausgebildet“ werden. Schon jetzt wirbt das Bundesheer in den Schulen massiv für das Militär. Der Kriegsdienst, also Militär- und Zivildienst, wird verlängert. Stattdessen: Bundesheer abschaffen!

    Kennen Sie die Industriestrategie?
    Auf Wunsch der Industriellenvereinigung hat die Regierung einen 10-Jahresplan entwickelt. Die österreichischen Industriebetriebe werden als Zulieferer für die großen EU-Rüstungskonzerne positioniert. Auch die Forschungsförderung wird auf dieses Ziel hin ausgerichtet. Der Ausbau von Betriebsanlagen und die Ausfuhr von Kriegsmaterial werden – Neutralität hin oder her – erleichtert.

    Rüstungsindustrie stoppen!
    Von dieser Politik profitiert in erster Linie die Rüstungsindustrie, die in den letzten Jahren eh schon die größten Gewinne gemacht hat. Zusätzlich werden dieser Branche noch weitere Milliarden in den Rachen gestopft. Damit gießen die Mächtigen mehr Öl ins Feuer, während sie gleichzeitig die Angst vor dem Brand schüren.
    Wir fordern ein Ende der Waffenproduktion!
    Aufrüstung ist ein Brandbeschleuniger für Klimazerstörung, Patriarchat und Krieg!

    Kriege werden vorbereitet.
    Die Militarisierung der Gesellschaft schreitet zügig voran. Die neue Sicherheitsdoktrin predigt Herrschaft und Ordnung durch Gewalt statt soziale Gerechtigkeit für Alle. Bilder der wehrhaften Härte und des patriarchalen Heldentums verdrängen zunehmend solidarische, ökologische, emanzipative und feministische Forderungen aus der Öffentlichkeit. Milliarden Euro werden bei öffentlicher Gesundheitsversorgung, Pensionen, Sozialleistungen, Pflege, Bildung, kritischer Kultur und Klimaschutz gekürzt. Für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung, Drohnen, Panzer, Abfangjäger und das Raketensystem Sky Shield werden Milliarden ausgegeben und sogar massiv neue Schulden aufgenommen.

    Ist der Krieg schon da?
    Die Auswirkungen der Kriege sind längst bei uns angekommen. Während wir mit steigenden Energie- und Lebenserhaltungskosten konfrontiert sind, steht anderswo schon jetzt das Überleben am Spiel. Die kapitalistischen Eliten setzen ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen brutal und rücksichtslos durch. Nicht nur auf unsere Kosten sondern auf Kosten der Zukunft der gesamten Menschheit!

    Unsere Antwort ist die immerwährende Internationale Solidarität!
    Nehmen wir ihnen die Welt aus der Hand.
    Denn wer im Krieg verliert, ist von vornherein klar: Ich, du, wir!

  • Fr.
    01
    Mai
    2026
    08:30Ring, gegenüber Parlament, 1010 Wien

    Wie immer am 1. Mai findet ihr die Gruppe KLASSENKAMPF in Wien auf der Ringstraße gegenüber dem Parlament. Bei unserem Infostand könnt ihr die neueste Ausgabe unserer Zeitung kaufen und euch die internationale Erklärung des CoReP zum 1. Mai in vielen Sprachen als Flugblatt holen! Wir freuen uns auf spannende Gespräche.