Die Leidtragenden werden wie immer die Lohnabhängigen, die armen Bäuer*innen in Mittel- und Lateinamerika sein, die Jugend weltweit, die einem wachsenden Militarisierungsdruck ausgesetzt ist. Die feige Reaktion der neuen venezolanischen Präsidentin und hohen bolivarianischen Funktionärin Rodriguez auf den Gewaltakt der Trump-Administration ist der schlagende Beweis dafür, dass die nationalen Bourgeoisien in der Epoche des Imperialismus nicht imstande sind, einen ernsthaften Widerstand gegen Ausplünderung und kolonialen Raub zu organisieren. Die Verteidigung Venezuelas kann nur unter Führung der Arbeiter*innenklasse, im Bündnis mit dem Proletariat, den Bauernmssen und der Jugend ganz Lateinamerikas, gelingen. Wir wollen bei unserem nächsten Roten Tisch mit euch darüber diskutieren! Bring Freund*innen und Kolleg*innen mit! Buchpräsentation mit den Herausgebern, anschließend Diskussion Montag 9. Februar 2026, 18:30, Werner Anzenberger, Heimo Halbrainer, Hans-Peter Weingand (Hg.) Über 90 Jahre ist es her, dass die autoritäre Revolution – die systematische Aushöhlung von Demokratie und Rechtsstaat durch rechtsextreme politische Kräfte – in der Errichtung der austrofaschistischen Diktatur 1933/34 einen ersten Höhepunkt fand. Der Aufstand von Teilen der Arbeiterschaft gegen diesen Putsch auf Raten im Februar 1934 scheiterte bereits nach wenigen Tagen. Im Februar 2024 fand dazu in Graz ein wissenschaftliches Symposium statt, bei dem neue Perspektiven auf diese, kontrovers diskutierten Entwicklungen und Ereignisse von Werner Anzenberger, Dieter A. Binder, Heimo Halbrainer, Carlo Moos, Ilse Reiter-Zatloukal, Karin M. Schmidlechner, Ute Sonnleitner, Hans-Peter Weingand und Florian Wenninger präsentiert wurden. DER TERMIN FÄLLT MIT UNSEREM MONATLICHEN ROTEN TISCH ZUSAMMEN. WIR RUFEN ALLE INTERESSIERTEN AM ROTEN TISCH AUF, ZUR VERANSTALTUNG IN DIE FAKTORY ZU KOMMEN! Am 12. Februar 1934 schritten die konsequenten Teile der Arbeiter*innenklasse zum bewaffneten Kampf gegen den Dollfuß-Faschismus. In fast ganz Österreich stellten sich Arbeiter*innen mit der Waffe in der Hand der Errichtung der faschistischen Diktatur entgegen. Dieses bedeutende Kapitel der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung ist nach wie vor ein Tabuthema. Tatsächlich ist dieser Kampf ein Grund stolz zu sein auf jene, die versucht haben die faschistische Welle über Europa zu brechen. Zum ersten Mal seit der Machtübernahme der Faschist*innen in Italien, Deutschland und Österreich erhoben sich Arbeiter*innen von 12.–16. Februar 1934 bewaffnet gegen den Faschismus. Sie beschlossen, sich gegen die Angriffe auf ihre Rechte und Strukturen zu wehren und einen Aufstand gegen die Bedrohung durch die faschistische Diktatur zu wagen. Damit war dieser Widerstandskampf ein wichtiges Ereignis, nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa. Der Aufstand, welcher entgegen den abwiegelnden Vorgaben der SP-Führung stattfand, blieb isoliert und chancenlos. Ohne Unterstützung durch einen Generalstreik und ohne Massenaktivitäten unterlagen die Februarkämpfer*innen der austrofaschistischen Front aus Polizei, Bundesheer und Heimwehren. Hunderte starben in den Kämpfen, weitere wurden nach einer standrechtlichen Verurteilung durch die austrofaschistische Justiz ermordet. Der Tag des Aufstands gegen den Austrofaschismus ist Gelegenheit zur Aufarbeitung der antisemitischen und faschistischen Wurzeln der ÖVP, sowie der Auswirkungen des Austrofaschismus auf die heutige politische Landschaft. Dieser Feiertag soll zu einer Erinnerungskultur beitragen, die auf den österreichischen Faschismus und seine Verbrechen verweist und das antifaschistische Bewusstsein in der Gesellschaft stärkt. Es braucht eine breite gesellschaftliche Verankerung des positiven Bezugs zu diesem antifaschistischen Kampf! Es ist hoch an der Zeit, ein klares Bekenntnis zum Aufstand der entschlossensten Teile der Arbeiter*innenklasse in Österreich abzulegen. Deswegen sagen wir: Der 12. Februar muss als „Tag des Aufstands gegen den Austrofaschismus“ ein gesetzlicher Feiertag werden! Deswegen gehen wir am 12. Februar auf die Straße. Für uns heißt gedenken kämpfen: Heute wie damals: Dem Faschismus entgegentreten! Donnerstag, 12. Februar 2026 18 Uhr, Kardinal-Nagl-Platz (U3) Wir rufen alle dazu auf, am 12. Februar rote Fahnen/Tücher des Widerstands aus den Fenstern zu hängen. Ein literarisches Gedenken an den Arbeiter*innenaufstand vom 12. Februar 1934. Der Schriftsteller Paul Ferstl liest Auszüge aus seinem demnächst erscheinenden Roman "Rostrot", der unter anderem den Februar 1934 in der Steiermark behandelt; die Schauspielerin Doris Dornetshuber liest Auszüge aus Anna Seghers 1935 erschienenem Roman "Der Weg durch den Februar". In Form einer Audioeinspielung präsentieren wir zwei Gedichte von Eich Weinert, gesprochen vom vor kurzen verstorbenen Burgschauspieler Robert Reinagl, der für uns diese Rezotation aufgezeichnet hat. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen! Weder Ayatollas noch Shah noch imperialistische Kolonie! Arbeiter*innen- und Bauernregierung im Iran! Im September 1978 entflammt die Revolution im Iran. Der Generalstreik lähmt die Wirtschaft. Islamistische und „marxistische“ Guerillabewegungen greifen die Unterdrückungskräfte an. Soldaten übergeben ihre Waffen an die Bevölkerung. Arbeiterräte beginnen sich zu bilden. Im Januar 1979 flieht Schah Mohammad Reza, Armee und Polizei zerfallen. Die imperialistische Bourgeoisie sucht nach einer Lösung. In der weltweiten Arbeiter*innenbewegung unterstützt der alte Reformismus (Sozialdemokraten, Labour, Sozialisten) den „demokratischen“ Flügel der Bourgeoisie, die MLI und die FN, während sich der stalinistische Neoreformismus dem schiitischen Klerus unter der Führung von Khomeini anschließt. Khomeini stützt auf die Überreste des repressiven Apparats der Monarchie und auf klerikal-faschistische Banden (deklassierte Stadtbewohner, Studenten aus den Ausbeuterklassen) und führt ab Februar 1979 eine gewaltsame Konterrevolution gegen Frauen, nationale Minderheiten, Streikende usw. durch. 1988 liquidierte er Tausende von revolutionären Gefangenen und nutzte dabei den vom Irak ausgelösten Krieg. Der hohe Klerus hat sich über steuerbefreite „Stiftungen” in den Kapitalismus integriert. Nur die Arbeiter*innenklasse ist in der Lage, den Völkern des Iran und der gesamten Region einen progressiven Ausweg zu bieten. Dazu braucht sie eine Partei, die frei von jeglichen Illusionen gegenüber der klerikalen Reaktion, der Monarchie oder dem westlichen, russischen oder chinesischen Imperialismus ist, eine Partei vom bolschewistischen Typs. Montag, 9. März 2026, 19:00 Uhr WUK, AKN-Raum, Gebäude F, Währingerstraße 59, 1090 Wien (erreichbar mit den Straßenbahnlinien 37, 38, 40, 41, 42 ab Schottentor und U6 Währinger Straße/Volksoper) Wir werden in den nächsten Tagen des Thema unseres nächsten "ROTEN TISCHS" bekanntgeben! Kundgebung gegen Militarisierung und Krieg Samstag 11.4., 13-15h, Mariahilferstraße 22-24 (vor dem Bundesheershop) Die EU bereitet unter dem Schlagwort „Readiness 2030“ die kommenden Kriege vor. Auch die österreichische Regierung verfolgt diese Politik der Kriegstreiberei und Aufrüstung. Milliarden werden in Waffen, Kriegsgeräte und Propaganda gesteckt. Bundesheer raus aus den Schulen! Kennen Sie die Industriestrategie? Rüstungsindustrie stoppen! Kriege werden vorbereitet. Ist der Krieg schon da? Unsere Antwort ist die immerwährende Internationale Solidarität! Unter dem schockierenden Eindruck der Verbrechen, die Imperialismus und Zionismus im Nahen Osten begehen, hat sich bei Protesten und Kundgebungen eine Tendenz abgezeichnet, ohne jede tiefergehende Analyse eine abstrakte "Antikriegsposition" zu beziehen. Aber: sind wirklich alle Kriege "gleich"? Sind militärische Auseinandersetzungen zwischen imperialistischen Mächten genauso zu behandeln wie Kriege, die der Imperialismus gegen koloniale oder halbkoloniale Länder führt? Ist der Krieg einer unterdrückten Nation(alität) gegen einen unterdrückenden Nationalstaat abzulehnen? Und wie müssen sich internationalistische Kommunist*innen in solchen Konflikten positionieren? Anhand eines Textes von Leo Trotzki - "Lernt denken" - aus dem Jahr 1938 wollen wir mit euch bei unserem nächsten Roten Tisch diskutieren! Den Trotzki-Text findet ihr auf unserer Homepage: Wie immer am 1. Mai findet ihr die Gruppe KLASSENKAMPF in Wien auf der Ringstraße gegenüber dem Parlament. Bei unserem Infostand könnt ihr die neueste Ausgabe unserer Zeitung kaufen und euch die internationale Erklärung des CoReP zum 1. Mai in vielen Sprachen als Flugblatt holen! Wir freuen uns auf spannende Gespräche.

Nutzen wir jede Gelegenheit, um unsere Klassensolidarität mit Venezuela zu zeigen! Nieder mit dem Imperialismus! Selbstorganisation der Lohnabhängigen! Die Waffen in die Hände der Arbeiter*innen! Nur eine Arbeiter*innen -und Bauernregierung kann den Imperialismus schlagen!
Der militärische Überfall US-amerikanischer Truppen am 3. Jänner 2026 und die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro und seiner Frau sind die sichtbaren Konkretisierungen der "National Security Strategy" der USA, die wir bei unserem letzten Treffen diskutiert haben. Der US-Imperialismus zeigt, dass er bereit ist, überall, wo er seine "strategischen Interessen" durchsetzen will, mit Gewaltmitteln einzugreifen. Zu Recht zittern die Politiker*innen in den Mitgliedsländern der EU und der NATO: die alte Weltordnung ist tot, die neue Welt(un)ordnung gibt sich nicht einmal den Anschein, ideologische Feigenblätter wie Menschen- oder Völkerrecht zu beachten.

Österreich 1933/34 – Eine politische Zäsur im europäischen Kontext
Moderation: Bündnis 12. Februar
FAKTory, Universitätsstraße 9, 1010
Österreich 1933/34 – Eine politische Zäsur im europäischen Kontext
Geb. 164 Seiten (ISBN Nr. 978-3-903425-34-7) CLIO Verlag, Graz 2025Antifaschistische Demonstration:




An jedem 2. Montag im Monat veranstalten wir offene Diskussionstreffen unter dem Namen "Der Rote Tisch". Nach einigen Terminkollissionen bleiben wir bei diesem "Jour Fixe" (wir haben in der letzten Ausgabe unserer Zeitung versehentlich eine Verlegung auf Mittwoch angekündigt, das ist mittlerweile hinfällig).
Junge Menschen sollen bereits in der Schule zu kriegstauglichem Kanonenfutter „ausgebildet“ werden. Schon jetzt wirbt das Bundesheer in den Schulen massiv für das Militär. Der Kriegsdienst, also Militär- und Zivildienst, wird verlängert. Stattdessen: Bundesheer abschaffen!
Auf Wunsch der Industriellenvereinigung hat die Regierung einen 10-Jahresplan entwickelt. Die österreichischen Industriebetriebe werden als Zulieferer für die großen EU-Rüstungskonzerne positioniert. Auch die Forschungsförderung wird auf dieses Ziel hin ausgerichtet. Der Ausbau von Betriebsanlagen und die Ausfuhr von Kriegsmaterial werden – Neutralität hin oder her – erleichtert.
Von dieser Politik profitiert in erster Linie die Rüstungsindustrie, die in den letzten Jahren eh schon die größten Gewinne gemacht hat. Zusätzlich werden dieser Branche noch weitere Milliarden in den Rachen gestopft. Damit gießen die Mächtigen mehr Öl ins Feuer, während sie gleichzeitig die Angst vor dem Brand schüren.
Wir fordern ein Ende der Waffenproduktion!
Aufrüstung ist ein Brandbeschleuniger für Klimazerstörung, Patriarchat und Krieg!
Die Militarisierung der Gesellschaft schreitet zügig voran. Die neue Sicherheitsdoktrin predigt Herrschaft und Ordnung durch Gewalt statt soziale Gerechtigkeit für Alle. Bilder der wehrhaften Härte und des patriarchalen Heldentums verdrängen zunehmend solidarische, ökologische, emanzipative und feministische Forderungen aus der Öffentlichkeit. Milliarden Euro werden bei öffentlicher Gesundheitsversorgung, Pensionen, Sozialleistungen, Pflege, Bildung, kritischer Kultur und Klimaschutz gekürzt. Für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung, Drohnen, Panzer, Abfangjäger und das Raketensystem Sky Shield werden Milliarden ausgegeben und sogar massiv neue Schulden aufgenommen.
Die Auswirkungen der Kriege sind längst bei uns angekommen. Während wir mit steigenden Energie- und Lebenserhaltungskosten konfrontiert sind, steht anderswo schon jetzt das Überleben am Spiel. Die kapitalistischen Eliten setzen ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen brutal und rücksichtslos durch. Nicht nur auf unsere Kosten sondern auf Kosten der Zukunft der gesamten Menschheit!
Nehmen wir ihnen die Welt aus der Hand.
Denn wer im Krieg verliert, ist von vornherein klar: Ich, du, wir!
www.klassenkampf.net, in der Rubrik "Aus den Archiven des Marxismus".
Termine und Veranstaltungen
Do.
08
Jan.
2026
17:00 UhrPrinz-Eugen-Straße 80, 1040 Wien
Mo.
12
Jan.
2026
19:00WUK, AKN-Raum, Gebäude F, Währingerstraße 59, 1090 Wien
Sa.
17
Jan.
2026
113:30-14:30Stephansplatz, Wien
Mo.
09
Feb.
2026
18:30FAKTOry, Universitätsstraße 9, 1010 Wien
Do.
12
Feb.
2026
18:00 UhrKardinal-Nagl-Platz, 1030 Wien
Sa.
14
Feb.
2026
18:00 UhrPankahyttn, Johnstraße 45, 1150 Wien
Mo.
02
März
2026
18:30Schottentor, 1010 Wien
Mo.
09
März
2026
19:00 UhrWUK, AKN-Raum, Gebäude F, Währingerstraße 59, 1090 Wien
19:00WUK, AKN-Raum, Gebäude F, Währingerstraße 59, 1090 Wien
Sa.
11
Apr.
2026
13:00Mariahilferstraße 22-24 (Bundesheershop), 1070
Mo.
13
Apr.
2026
19:00 UhrWUK, AKN-Raum, Gebäude F, Währingerstraße 59, 1090 Wien
Fr.
01
Mai
2026
08:30Ring, gegenüber Parlament, 1010 Wien



