Indonesien: Waldbrände Folge der kapitalistischen Profitgier, keine „Naturkatastrophe“!

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Brandrodungen zur "Landgewinnung" gefährden Menschen und Umwelt
Brandrodungen zur „Landgewinnung“ gefährden Menschen und Umwelt

Seit Ende Juli 2015 toben großflächige Waldbrände im asiatischen Inselstaat Indonesien. Von den dichten Rauchwolken betroffen sind mehr als 25 Millionen Menschen. Gesundheitsexperten haben errechnet, dass die Rauchgase der schädlichen Wirkung von etwa 70 gerauchten Zigaretten pro Tag und Mensch entsprechen. Die Brände bedrohen auch seltene Tier- und Pflanzenarten.

Ursache für die Umweltkatastrophe sind die verbotenen Brandrodungen, mit denen Acker- oder Bauland geschaffen werden soll. Das Feuer wird durch die anhaltende Dürre angefacht. 2015 wird als das bisher heißeste und trockenste in die Geschichte der globalen Wetterbeobachtung eingehen.
Sowohl die lokale Ursache der Brandrodungen als auch die Klimaerwärmung sind Ausdruck für rücksichtslose kapitalistische Profitmaximierung. Angesichts der immer häufiger und verheerender werdenden ökologischen Desaster gewinnt die alte Losung „Sozialismus oder Tod“ neue Aktualität bisher ungeahnten Ausmaßes.