Roter Tisch am Dienstag, 14. August 2018, 19.00 Uhr, in der „Zypresse“

Themen: Wohnungsfrage im Kapitalismus – die Antwort der Revolutionäre

Beim letzten Roten Tisch haben wir begonnen, das Thema „Wohnen im Kapitalismus“ zu diskutieren. Ausgangspunkt war der klassische Text von Friedrich Engels „Zur Wohnungsfrage“. Welche Forderungen erheben Revolutionäre in diesem Bereich, der für alle arbeitenden und arbeitslosen Menschen von vitaler Bedeutung ist?

AUVA, 150-Euro-Beate gegen die Sozialhilfeempfänger, 12-Stunden-Tag – kommt wirklich ein „heißer Herbst“?

Ein allgemeiner Überblick über die klassenpolitische Lage in Österreich. Kommt es wirklich zu einer kämpferischen Herbst-KV-Runde? Welche Losungen schlagen wir vor, um auf die Unternehmeroffensive zu antworten?

Wie immer in der

Zypresse

Westbahnstraße 35A
1070 Wien
(Straßenbahnen 5, 49, U6)

Dienstag, 31. Juli 2018, 19.00 Uhr: Roter Tisch der GKK

Am 31. Juli könnt ihr wieder ab 19.00 Uhr im kurdischen Lokal „ZYPRESSE“ im 7. Wiener Gemeindebezirk, Westbahnstraße 35A,  Genossinnen und Genossen der GKK treffen und mit uns diskutieren, Erfahrungen austauschen – wie auch immer.

WOHNEN – KANN MAN SICH DAS NOCH LEISTEN? UND: KANN MAN VON 150,– EURO IM MONAT LEBEN?

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Ort: ZYPRESSE,
Westbahnstraße 35A
1070 Wien
(Straßenbahnen 5, 49, U6)

Des Pudels Kern oder: Christian gibt Pfötchen und Beppo ist sauer, weil keiner mit ihm redet

Ein Sittenbild aus der österreichischen Sozialdemokratie

Die türkis-blaue Regierung setzt mittels Initiativantrag die zulässige Tagesarbeitszeit auf 12 Stunden hinauf; die türkis-blaue Regierung kürzt bei Arbeitslosengeld und Mindestsicherung; die türkis-blaue Regierung setzt zur Zerschlagung der AUVA und der Krankenkassen an; Asozialministerin Beate Hartinger-Klein verhöhnt Arbeitslose, indem sie im Fellner-TV erklärt, man könne doch eh von 150 Euro im Monat leben, wenn die Wohnung bezahlt werde. Und der freiheitliche Verteidigungsminister denkt über eine Verlängerung des Wehrdienstes auf 8 Monate nach. Weiterlesen

Dienstag, 17. Juli 2018, 19.00 Uhr: Roter Tisch der GKK

Am 17 Juli könnt ihr wieder ab 19.00 Uhr im kurdischen Lokal „ZYPRESSE“ im 7. Wiener Gemeindebezirk, Westbahnstraße 35A,  Genossinnen und Genossen der GKK treffen und mit uns diskutieren, Erfahrungen austauschen – wie auch immer.

ANGRIFF AUF DIE ARBEITSZEIT, ANGRIFF AUF DIE SOZIALVERSICHERUNG – DEN WIDERSTAND ORGANISIEREN, ABER WIE?

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Ort: ZYPRESSE,
Westbahnstraße 35A
1070 Wien
(Straßenbahnen 5, 49, U6)

Die Grenzen öffnen! Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit für alle!

Macron, Conte, Merkel und Sanchez drängen Migrant_innen aus Europa

Trump, May, Xi, Putin und die Führer der europäischen Mächte, die angeblich in der EU “vereint” sind, verschärfen durch den aufkeimenden globalen Handelskrieg die Gesetze und Maßnahmen, die Migrant_innen den Zutritt zu ihrem Territorium verbieten. Die neue ultranationalistische italienische Regierung (M5I-Liga) und ihr Innenminister Salvini haben am 11. Juni das Schiff ‚Aquarius‘ der NGO SOS Mediterranean, das 639 Menschen aus Libyen rettete, abgewiesen. Das Schiff, das Macron in Frankreich nicht einlaufen ließ, fand schließlich am 17. Juni in Valencia (Spanischer Staat) Zuflucht. Während in dieser Situation der Empfang des Schiffes in Spanien als Befreiung erschien, bekräftigte der neue spanische Premierminister, Pédro Sanchez (PSOE), dass die Migrant_innen bloß einen Monat Zeit hätten, sich auf die Anwendung der Anti-Immigrationsgesetze vorzubereiten. Diese ermöglichen der Polizei, die Boote von Migrant_innen (auch aus Marokko) abzuweisen und Migrant_innen in die spanischen Enklaven von Marokko (Ceuta und Menilla) abzuschieben, um sie 60 tagelang ohne Dokumente festhalten zu können, bevor sie ausgewiesen werden. Das Gesetz von Rajoy-Sanchez ist um nichts besser oder schlechter als das im Februar 2018 verabschiedete Gesetz Macrons „Asyl und Immigration“, dass die Haftdauer verlängert und alle Rechtsmittel und Rechte der von Gefängnis bedrohten Migrant_innen reduziert, wenn diese falsche Papiere benutzt haben. Die Migrant_innen der Aquarius werden weder in Frankreich noch in Spanien noch im Rest Europas das Recht auf ein anständiges Leben haben, ebensowenig wie die 2,4 Millionen Asylbewerber seit 2015, die mal ausgewiesen, mal häufig ohne gültige Papiere ihr Leben fristen müssen und weniger als ein Prozent der europäischen Bevölkerung darstellen. Im Mittelmeer starben 2017 mehr als 3.700 Migrant_innen. Weiterlesen