Erfolgreicher Auftritt der Gruppe Klassenkampf beim Volksstimmefest

Wie immer in den letzten neun Jahren war die Gruppe Klassenkampf auch heuer mit einem Infostand am Volksstimmefest vertreten.

In diesem Jahr konzentrierten wir uns neben dem Zeitungsverkauf auf die Bewerbung unserer Grundschulung („Einführung in den Marxismus„), mit der wir am 18. September loslegen. Es gab spannende Diskussionen mit Interessentinnen und Interessenten, und unsere neue KLASSENKAMPF-Ausgabe kam sehr gut an.

Klarerweise waren die bevorstehenden Wahlen ein ständiges Diskussionsthema. Unsere Analyse über den nationalkapitalistischen Weg des Sebastian Kurz wurde von vielen Käuferinnen und Käufern der Zeitung, die den entsprechenden Artikel an Ort und Stelle überflogen, geteilt. Wir werden den gesamten Text in den nächsten Tagen online stellen.

Die Titelseite der Nummer 28 des KLASSENKAMPF wurde beifällig aufgenommen

Trotz regnerischen Wetters am Sonntag: Immer wieder angeregte Diskussionen bei unserem Infostand

Trotz gewittrigem Wetter – die rote Fahne der GKK flattert im Wind

NEOS – kleine, aber aggressive bürgerliche Fraktion

Stronach hatte eine, Haselsteiner hat noch eine: Jedem G’stopften seine Partei, ist die Devise in der bürgerlichen Politik

In harmlos wirkendem zartrosa gehüllt quälen uns einmal mehr die NEOS des Großkapitalisten Hans-Peter Haselsteiner mit aggressiver kapitalistischer Politik. Die bekanntesten Kandidat_innen wie Parteivorsitzenden Matthias Strolz oder Beate Meinl-Reisinger sind altgediente ÖVP Parteikader und auch Möchtegern-Bundespräsidentin Irmgard Griss ist ebenso wie das Wahlprogramm der NEOS nicht all zu weit von der ÖVP entfernt.

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Her mit den Millionen, her mit dem Zaster, her mit der Marie!

Wir revolutionären Marxist_innen zerbrechen uns ja bekanntlich – speziell in Vorwahlzeiten – weder den Kopf der SP-Parteiführer und schon gar nicht den der bürgerlichen Politiker“elite“.

Gelegentlich allerdings kann man bei einem Blick in die Archive ein Schmunzeln nicht unterdrücken.

Unternehmer! Mikl-Leitner will euch den Zaster wegnehmen!

Es war am 26. November 2011, da trat die jetzige ÖVP-Landeshauptfrau von Niederösterreich, die sympathische Johanna Mikl-Leitner, vor den ÖAAB-Bundestag und sagte: „Und wenn die Abzocker oder die Börsenspekulanten unter den Spitzenverdienern zur Kasse gebeten werden und sie das Gefühl haben, wir zocken sie ab, dann sag ich euch nur: Die haben sowieso keinen Sinn für das Gemeinsame, für die Gemeinschaft. Dann sage ich bei denen nur: Her mit den Millionen, her mit dem Zaster, her mit der Marie!“

Auch wenn die Heilige Johanna das Ganze zwar nicht so gemeint haben mag, wie es da aus ihrem schmallippigen Mund floß – herzerfrischend war’s trotzdem.

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Wenn sich das türkise Pack schlägt

Legt euch nicht mit Basti an!

Er muss leider draußen bleiben: am 18. Juli gab der ÖVP-Parlamentsklub bekannt, dass man das Porträt des austrofaschistischen Arbeitermörders Dollfuß, das bis jetzt die Räumlichkeiten der Christlich-Sozialen geziert hatte, nicht in die neuen Ersatzquartiere des Nationalrats am Heldenplatz übersiedeln werde. Als “Dauerleihgabe” wird der kleine Diktator ins Niederösterreichische Landesmuseum übersiedeln.  Klar – irgendwohin müssen seine Anhänger ja wohl pilgern, und Pröllistan bietet sich da wohl an. Inhaltlich gab es ja keine Begründung für diesen Schritt – wieder einmal siegte der Pragmatismus. Die Ersatzcontainer sind zu klein, um den “Millimeternich” genannten Faschisten dort aufzuhängen. Weiterlesen