ÖGB – Schluss mit dem Kniefall vor dem Kapital!

In der letzten Nummer unserer Zeitung KLASSENKAMPF und in unserem Flugblatt für die ÖGB-Demo am 30. Juni haben wir gewarnt: Die ÖGB-Führung, hinter der die Spitze der SPÖ steht, will nicht gegen den 12-Stundentag kämpfen – sie will nur ganz einfach wieder mit der Regierung “verhandeln” dürfen wie in der guten alten Zeit der intakten “Sozialpartnerschaft”.

Unser Transparent bei der ÖGB-Demo

Wir haben geschrieben: Weiterlesen

Offener Brief an die Organisationen, die 2014 dem Aktionsbündnis Nein zum 12-Stunden-Tag angehört haben

Am 4. Juni 2018 haben wir folgenden Brief an alle Organisationen geschickt, die 2014 dem „Aktionsbündnis Nein zum 12-Stunden-Tag“ angehört haben:

Werte Genossinnen und Genossen,

2014 haben unsere Organisationen dem “Aktionsbündnis Nein zum 12-Stunde-Tag” angehört.

Heute ist das Thema brennender als zuvor. Die schwarz-blaue Regierung will mit ihrem Vorstoß für den 12 Stunden-Tag und die 60 Stunden-Woche nicht nur unsere Arbeitsbedingungen, unsere Freizeit, unsere Gesundheit … angreifen.

Der mittels Initiativantrag eingebrachte Entwurf der bürgerlichen Koalitionsparteien zielt darauf ab, die Interessensvertretungen der Lohnabhängigen – Betriebsräte und Gewerkschaften  – in einer entscheidenden Frage anzugreifen und zu schlagen. Geht dieser Plan auf, hätte das auf Jahre hinaus verheerende Folgen für die arbeitende und arbeitslose Bevölkerung in diesem Land. ÖVP und FPÖ sind auf einem offenen Konfrontationskurs. Die einzige Antwort darauf können nur möglichst massive einheitliche Kampfmaßnahmen in Betrieben, Schulen, Universitäten, Stadtteilen und Dörfern sein. Weiterlesen

Wie weiter im Kampf für höhere Löhne und kürzere Arbeitszeit?

Ein Diskussionsbeitrag der Gruppe Klassenkampf

Wie wir auf der Demo als GKK in unterschiedlicher Form klar gemacht haben (durch Flugblätter, Zeitung, Sprechchöre und Statements): Die Gewerkschaftsbürokratie möchte mit der Regierung über die Arbeitszeit “verhandeln”, sie will zurück zur Sozialpartnerschaft, sie will die geplante Regierungsvorlage nicht durch Mobilisierungen und Streiks zu Fall bringen.

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian:

„Nehmen Sie bitte Ihr eigenes Programm ernst, in dem so viel von Demokratie und Bürgerbeteiligung die Rede ist. Wenn Sie wissen wollen, ob die Leute 12 Stunden am Tag oder 60 Stunden in der Woche arbeiten wollen, oder wenn Sie wissen wollen, ob die Leute den Schmäh glauben, dass man in der Privatwirtschaft öfter Überstunden ablehnen kann, ohne seine Arbeit zu verlieren, dann fragen Sie doch die Leute. Machen Sie eine Volksabstimmung und respektieren Sie das Ergebnis!“ (Wolfgang Katzian, ÖGB-Präsident, 30. 6. 2018)

Noch klarer der GÖD-Vorsitzende, Vorsitzende der Christlichen Gewerkschaftsfraktion Norbert Schnedl: Weiterlesen

Dienstag, 3. Juli 2018: Roter Tisch der GKK zum 12-Stundentag

Am 3. Juli könnt ihr wieder ab 19.00 Uhr im kurdischen Lokal „ZYPRESSE“ im 7. Wiener Gemeindebezirk, Westbahnstraße 35A,  Genossinnen und Genossen der GKK treffen und mit uns diskutieren, Erfahrungen austauschen – wie auch immer.

Diesmal wollen wir mit euch über die weiteren Maßnahmen gegen die geplanten Angriffe auf die Arbeitszeit diskutieren und erklären, warum wir gegen die von der ÖGB-Bürokratie verkündete „Gesprächsbereitschaft“ mit der Regierung sind.

ARBEITSZEIT – DA GIBT ES NICHTS ZU VERHANDELN!

Die Gruppe Klassenkampf bei der ÖGB-Demo: kämpferisch und lautstark

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Ort: ZYPRESSE,
Westbahnstraße 35A
1070 Wien
(Straßenbahnen 5, 49, U6)