NEOS – kleine, aber aggressive bürgerliche Fraktion

Stronach hatte eine, Haselsteiner hat noch eine: Jedem G’stopften seine Partei, ist die Devise in der bürgerlichen Politik

In harmlos wirkendem zartrosa gehüllt quälen uns einmal mehr die NEOS des Großkapitalisten Hans-Peter Haselsteiner mit aggressiver kapitalistischer Politik. Die bekanntesten Kandidat_innen wie Parteivorsitzenden Matthias Strolz oder Beate Meinl-Reisinger sind altgediente ÖVP Parteikader und auch Möchtegern-Bundespräsidentin Irmgard Griss ist ebenso wie das Wahlprogramm der NEOS nicht all zu weit von der ÖVP entfernt.

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Her mit den Millionen, her mit dem Zaster, her mit der Marie!

Wir revolutionären Marxist_innen zerbrechen uns ja bekanntlich – speziell in Vorwahlzeiten – weder den Kopf der SP-Parteiführer und schon gar nicht den der bürgerlichen Politiker“elite“.

Gelegentlich allerdings kann man bei einem Blick in die Archive ein Schmunzeln nicht unterdrücken.

Unternehmer! Mikl-Leitner will euch den Zaster wegnehmen!

Es war am 26. November 2011, da trat die jetzige ÖVP-Landeshauptfrau von Niederösterreich, die sympathische Johanna Mikl-Leitner, vor den ÖAAB-Bundestag und sagte: „Und wenn die Abzocker oder die Börsenspekulanten unter den Spitzenverdienern zur Kasse gebeten werden und sie das Gefühl haben, wir zocken sie ab, dann sag ich euch nur: Die haben sowieso keinen Sinn für das Gemeinsame, für die Gemeinschaft. Dann sage ich bei denen nur: Her mit den Millionen, her mit dem Zaster, her mit der Marie!“

Auch wenn die Heilige Johanna das Ganze zwar nicht so gemeint haben mag, wie es da aus ihrem schmallippigen Mund floß – herzerfrischend war’s trotzdem.

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Schluss mit mörderischer Schleiferei, Drill und Zwangsarbeit! Weg mit der Kasernierung! Weg mit dem bürgerlichen Heer!

Am 3. August starb ein 19jähriger Grundwehrdiener (1. Gardekompanie) bei einem “Stationsmarsch” im Zuge der Grundausbildung in Horn. Mitten während der bisher größten Hitzewelle marschierten 170 jungen Leute bei 36° los. Der Rekrut Anton P., aktiver Wassersportler, meldete nach einer Stunde, dass er Schwindelanfälle habe. Es wurde weitermarschiert. Wir können nicht beurteilen, ob die Rekruten Marschgepäck mit einem Gewicht von 20 oder 30 Kilo mitschleppen mussten, ob sie den Helm tragen mussten oder nicht. Nach drei Kilometer konnte Anton P. nicht mehr – er brach zusammen und wurde schließlich in die Kaserne gebracht, wo er verstarb. Der Wehrmann erlag vermutlich einem Hitzschlag. Eine Keiminfektion wird von der Staatsanwaltschaft angenommen – was nichts daran ändert, dass die Schinderei des Marschierens mit Sicherheit jeden Organismus angegriffen hätte.

Nun “ermittelt” das Bundesheer, eine Untersuchungskommission soll “größtmögliche Transparenz” gewährleisten. Gleichzeitig taucht in den Medien ein anonymer Brief von “Drei Rekruten” auf, die in perfektem fehlerfreien PR-Deutsch erklären, dass in Horn eh alles in Ordnung ist, dazu werden in widerlicher Weise die “soldatischen” Tugenden gepriesen. Weiterlesen

GKK am Volksstimmefest

Auch in diesem Jahr sind wir wieder am Volksstimmefest anzutreffen!

 

Wir stellen nicht nur die neue Ausgabe unserer Zeitung Klassenkampf – Österreichschwerpunkt Wahlen! – vor, sondern laden euch auch herzlich zu einem Gespräch über unsere im September startende Schulungsreihe „Einführung in den Marxismus“ ein.

2./3. September 2017, Volksstimmefest | Jesuitenwiese | Wien, Prater