Kampagne für die Freilassung von Kadir Cinar gewinnt an Kraft

Seit der Verhaftung von Kadir Cinar und anderen Genoss_innen in der Türkei am Vorabend des 1. Mai hat sich die schnell ins Leben gerufene Solidaritätsbewegung schon auszubreiten begonnen.

Protesterklärungen gibt es unter anderen von den Genoss_innen der RCIT, die Nachricht verbreitet haben die Labournets in Deutschland und Österreich. In der Türkei hat die Sozialistische Arbeiterpartei die Freilassung der Verhafteten gefordert (es wurden auch Aktivisten ihrer Partei festgenommen.

 

1. Mai 2018: Gegen den Krieg, für die Rechte der unterdrückten Völker, für den Sozialismus! Für die proletarische Weltrevolution!

Der 1. Mai 2018 steht im Zeichen der Rivalität zwischen imperialistischen Mächten sowie mehrerer lokaler Kriege. Die Rivalität zwischen den „alten“ Imperialismen der Vereinigten Staaten, Westeuropas, Japans und den aufstrebenden Imperialismen in China und Russland hat stark zugenommen. Regionale Mächte (Israel, Saudi-Arabien, Türkei, Iran) kämpfen um den Nahen Osten. Syrien, Irak, Korea, China, Ukraine, Afghanistan … sind Schauplatz militärischer Manöver und Konfrontationen.

Selbst die (unterschiedlich verteilte) wirtschaftliche Erholung des Weltkapitalismus hat die Spannungen zwischen den verschiedenen Fraktionen der Bourgeoisie und die Angriffe auf die Arbeitskraft, also die wahren Produzenten, nicht gemildert. Die globale Beschäftigung wächst, allerdings nicht ausreichend, um dem Bevölkerungswachstum Rechnung zu tragen. Für den Weltimperialismus  wird ein Teil der Menschheit zunehmend überflüssig. Darüber hinaus ist die Umwelt der menschlichen Spezies durch das Überleben des Kapitalismus gefährdet: Beschleunigung der globalen Erwärmung, Verlust der biologischen Vielfalt, Mangel an Wäldern und sauberem Wasser usw. Weiterlesen

Marielle Franco, Stadträtin der PSOL in Rio de Janeiro (Brasilien) vermutlich vom Militär ermordet


Die PSOL-Stadträtin Marielle Franco wurde gestern in Estácio, einem zentral gelegenen Bezirk von Rio, mit 9 Schüssen ermordet. Ihr Fahrer Anderson Pedro wurde ebenfalls hingerichtet.

Marielle Franco

Die PSOL-Stadträtin hatte am Wochenende die Militärpolizei öffentlich denunziert, die einen jungen Schwarzen ermordet hatte, der gerade eine Kirche in der Acari-Favela (also einem Armenviertel) verlassen hatte.

Dies sind die ersten Früchte des Militärputsches, der in Brasilien nach der Militärintervention in Ruío auf Anweisung des Putschisten Michel Temer voranschreitet.

Es ist an der Zeit, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter Selbstverteidigungskomitees, Arbeiter- und Volksmilizen aus den Gewerkschaften heraus bilden, sowie einen Arbeiter_innenkongress in Sao Paulo  mit in den Bundesstaaten gewählten Delegierten einberufen, um den Widerstand gegen den Militärputsch zu organisieren. Militär

MARIELLE FRANCO, PRESENTE!

(Erklärung der Tendencia Marxista-Leninista, einer Organisation in Brasilien, mit der das CoReP in einem Diskussionsprozess steht)